Nebenjobs für Studenten mit einer Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz

Das Leben in der Schweiz ist teuer. Aber nicht nur der finanzielle Aspekt einer Nebenbeschäftigung während dem Studium, sondern auch die Möglichkeit erste Berufserfahrungen noch während der Universitätszeit zu sammeln, sprechen für einen Studentenjob. Dieser Blogbeitrag zeigt auf, was ausländische Studenten mit einer Aufenthaltsbewilligung bei Annahme eines Studentenjobs oder Praktika alles beachten müssen.

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Bei der Bewilligungserteilung wird zwischen EU-/EFTA-Staaten und Drittstaaten unterschieden.

Studenten aus EU-25/EFTA-Staaten
Studierende aus den EU-25/EFTA-Staaten mit einer Aufenthaltsbewilligung L EU/EFTA oder B EU/EFTA können gestützt auf die Personenfreizügigkeit ohne Einschränkungen eine Nebenerwerbstätigkeit aufnehmen. Der Arbeitgeber muss die Tätigkeit allerdings dem zuständigen Migrations- oder Arbeitsamt melden.

Studenten aus Rumänien oder Bulgarien (EU-2)
Studierende aus EU-2-Staaten benötigen eine Bewilligung zur Aufnahme einer Nebenerwerbstätigkeit. Eine Meldung reicht in diesem Fall nicht aus. Eine Bewilligung wird erteilt, wenn die Universität oder Fachhochschule bestätigt, dass das Studium durch die Erwerbstätigkeit nicht verzögert wird. Die Höchstarbeitszeit liegt bei 15 Stunden pro Woche. Während den Semesterferien ist mit schriftlichem Einverständnis der Universität eine vollzeitliche (100%) Erwerbstätigkeit zulässig.

Studenten aus Drittstaaten
Studierende aus Drittstaaten (Nicht-EU-Staaten) benötigen für die Erwerbstätigkeit neben dem Studium von maximal 15 Stunden pro Woche eine Arbeitsbewilligung. Eine Arbeitsbewilligung kann erst beantragt werden, wenn eine Aufenthaltsbewilligung vorliegt. Studenten aus Drittstaaten wird zudem frühestens 6 Monate nach erfolgter Einreise eine Arbeitsbewilligung erteilt. Der Arbeitgeber ist verantwortlich, die entsprechende Bewilligung beim kantonalen Migrations- oder Arbeitsamt zu beantragen. Er muss dabei nachweisen, dass die branchenüblichen Lohn- und Arbeitsbedingungen eingehalten werden.

Wo finde ich einen Studentenjob?
Folgende Websites helfen bei der Suche:

www.students.chwww.studentenjobs.ch, zusätzlich stehen auch die Suchplattformen der Universitäten, wie beispielsweise der Universität St. Gallen oder der Universität Zürich für die Stellensuche zur Verfügung.

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Heiraten in der Schweiz

Heutzutage wird jede dritte Ehe in der Schweiz zwischen Schweizern und Ausländern geschlossen. Dabei ist das Verfahren mit den Behörden nicht immer ganz einfach, vorallem wenn der ausländische Ehepartner Angehöriger eines Drittstaates ist. Viel Zeit und Geduld werden daher benötigt.

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Ehevorbereitung
Bevor eine Heirat stattfinden kann, wird im Ehevorbereitungsverfahren geprüft, ob die Heiratswilligen „ehefähig“ sind. Das heisst, die Urteilfähigkeit und Mündigkeit der Personen sowie allfällige „Ehehindernisse“ werden kontrolliert. „Ehehindernisse“ liegen vor, wenn ein Partner noch in einer anderen Ehe gebunden ist oder eine nahe Verwandtschaft zwischen den Heiratswilligen besteht. Zusätzlich kontrollieren die Ämter ob keine Scheinehe vorliegt. Ein ausländischer Verlobter muss zudem spätestens im Zeitpunkt der Trauung eine Aufenthaltsbewilligung nachweisen können. Das Ehevorbereitungsverfahren kann auf dem zuständigen Zivilstandsamt oder auf der entsprechenden Schweizer Vertretung im Ausland eingeleitet werden.

Normalerweise müssen folgende Papiere eingereicht werden:

  • Geburtsurkunde und Angaben der Eltern
  • Bescheinigung das keine andere Ehe besteht
  • Wohnsitznachweis
  • Pass oder Identitätskarte
  • Eheanerkennungserklärung des Heimat- oder Wohnsitzstaates oder ein Ehefähigkeitszeugnis

Sobald ein Paar als „ehefähig“ angesehen wird, kann das formelle Ehegesuch beim Zivilstandsamt eingereicht werden.

Trauermächtigung und Heirat
Ist das Ehevorbereitungsverfahren abgeschlossen und sind alle Voraussetzungen erfüllt, erteilt das Migrationsamt eine befristete Kurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Heirat. Innerhalb dieser Frist muss die Hochzeit stattfinden. Zunächst muss aber noch die Trauermächtigung beim Zivilstandsamt eingeholt werden. Die Heirat hat spätestens drei Monate nach dieser Ermächtigung zu erfolgen.

Heirat während eines Kurzaufenthalts in der Schweiz
Sofern der ausländische Partner als Tourist in die Schweiz eingereist ist und das Paar beschliesst während dieses Ferienaufenthalts zu heiraten, muss der ausländische Partner spätestens 14 Tage vor Ablauf des Touristenvisums (oder 3 Monate nach Einreise) beim Migrationsamt ein Gesuch um eine Kurzaufenthaltsbewilligung zwecks Vorbereitung der Ehe stellen. Eine Bewilligung wird nur erteilt, wenn die Ehevorbereitungen bereits so weit fortgeschritten sind, dass innerhalb vernünftiger Frist mit einer Heirat zu rechnen ist.

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Begrenzung der Einwanderung in die Schweiz- Aktuelles zur Masseneinwanderungsinitiative

Mehr als 1 Jahr nach Annahme der „Initiative gegen die Masseneinwanderung“, läuft die Umsetzung eher schleppend voran. Die Initiative soll die Zuwanderung von Ausländerinnen und Ausländer in die Schweiz durch jährlich festzusetzende Höchstzahlen und Kontingente begrenzen. Die vom Stimmvolk angenommene Initiative widerspricht somit den heute geltenden Staatsverträgen zwischen der Schweiz und der EU, welche den freien Personenverkehr vorsehen. Dieser Blogbeitrag beleuchtet den aktuellen Stand der Entwicklungen.

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Stand der Entwicklungen

Die Initiative schreibt weder einen generellen Stopp der Zuwanderung vor, noch wird die Kündigung der bilateralen Abkommen mit der EU propagiert. Die Initiative gibt dem Bundesrat aber den Auftrag, mit der EU Nachverhandlungen über den heute geltenden Staatsvertrag zur Personenfreizügigkeit zu führen. Ziel ist, die Steuerung und Kontrolle der Zuwanderung eigenständig zu lenken. Unter aktuellem Recht haben Personen der EU-/EFTA-Staaten einen Anspruch auf freien Aufenthalt und freies Arbeiten in der Schweiz.

Kündigung des freien Personenverkehrs zwischen der Schweiz und der EU

Die Europäische Union lehnt Nachverhandlungen allerdings ab. Gemäss der Union ist eine eigenständige Steuerung der Zuwanderung nicht mit dem Kerninhalt des Abkommens über den freien Personenverkehr vereinbar. Eine Kündigung des Vertrages über die Personenfreizügigkeit zwischen der Schweiz und der EU ist aber auch für die Schweiz derzeit keine Option. Ziel des Bundesrates ist nämlich, die Umsetzung der Initiative zu erreichen ohne dabei die Verträge mit der EU zu gefährden. Ob diese Strategie aufgeht, ist nicht klar.

Jährliche Höchstzahlen und Kontingente für EU-/EFTA- und Drittstaatenangehörige

Die aktuell vom Bundesrat vorgeschlagene Variante zur Umsetzung der Initiative enthält jährliche Höchstzahlen und Kontingente für alle Ausländerinnen und Ausländer. Weiter wird vorgesehen, dass bei Stellenbesetzungen inländischen Arbeitskräften Vorrang gegeben werden muss (sog. Inländervorrang).

Gemäss dem Vorschlag unterliegen Personen mit einem Aufenthalt über 4 Monaten, darunter auch Grenzgängerinnen und Grenzgänger, Familienangehörige, Nicht-Erwerbstätige sowie Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen, den Höchstzahlen. Die Höchstzahlen und Kontingente würde der Bundesrat anhand Bedarfsmeldungen der Kantone festglegen.

Bis zum 9. Februar 2017 verbleibt dem Bundesrat Zeit, eine mögliche Lösung mit der EU zu präsentieren. Dann nämlich läuft die von der Initiative erteilte Frist zur Umsetzung aus. Nach Ablauf wäre eine Kündigung der Personenfreizügigkeit wahrscheinlich.

Swiss-Permits.ch hält Sie über die aktuellsten Entwicklungen bis dorthin stets auf dem Laufenden. Unsere Juristen können für Sie sämtliche Einwanderungsdokumente vorbereiten und Sie bei rechtlichen Fragen hinsichtlich Ihrer Einwanderung in die Schweiz beraten. Bestellen Sie Ihre Unterlagen jetzt direkt online.

 

Ausländische Firmengründer in der Schweiz

Wollen Sie eine Firma in der Schweiz gründen? Die Schweiz bietet ein attraktives Marktumfeld für (Jung-) Unternehmen. Welche aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen Sie beachten sollten, um in der Schweiz ihren Traum von der Selbständigkeit verwirklichen zu können, entnehmen Sie diesem Blogbeitrag.

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Voraussetzungen

In der Regel erhalten selbständig Erwerbstätige eine Aufenthaltsbewilligung B. Dazu müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

Für Firmengründer aus EU-/EFTA-Staaten:

  • selbständige Erwerbstätigkeit mit Firmen- und Wohnsitz in der Schweiz
  • Genügend finanzielle Mittel zur Bestreitung des Aufenthalts in der Schweiz
  • Umfassende Kranken- und Unfallversicherung

Selbständige Erwerbstätigkeit
Personen aus EU-/EFTA-Staaten haben in der Schweiz Anspruch auf freien Aufenthalt und freies Arbeiten. Die Erwerbstätigkeit kann dabei entweder unselbständig (Angestellter) oder selbständig (Unternehmer) erfolgen. Firmengründer qualifizieren als selbständig Erwerbstätige und erhalten in der Regel eine Aufenthaltsbewilligung B EU-/EFTA, sofern eine selbständige Erwerbstätigkeit nachgewiesen werden kann.

Eine selbständige Tätigkeit ist eine auf eigene Rechnung und eigenes Risiko ausgeübte sowie weisungsungebundene Tätigkeit.

Ein Nachweis kann mit folgenden Dokumenten erfolgen:

  • Bestätigung der Ausgleichskasse AHV/IV gemäss der selbständigerwerbenden Beitragspflicht,
  • Handelsregisterauszug bei unternehmerischer Tätigkeit,
  • Verträge mit Kunden und gestellte Rechnungen,
  • Mietvertrag einer Geschäftsliegenschaft, usw.

Genügend finanzielle Mittel
Als Gesuchsteller müssen Gründer über genügend finanzielle Mittel verfügen, um ihren Aufenthalt in der Schweiz finanzieren zu können. Als ausreichend gelten die finanziellen Mittel dann, wenn keine Fürsorgeleistungen beantragt werden müssen. Zusätzlich muss eine umfassende Versicherung gegen Krankheit und Unfall abgeschlossen werden.

Firmengründer aus Drittstaaten:
Personen aus Nicht-EU-/EFTA-Staaten haben in der Schweiz grundsätzlich keinen Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung. Sie können jedoch in der Regel bei den zuständigen kantonalen Migrationsbehörden ein entsprechendes Gesuch stellen, wobei die Voraussetzungen zur Bewilligungserteilung hoch sind.

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Familiennachzug für Angehörige der EU-/EFTA – Unter welchen Voraussetzungen kann ich meine Familien in die Schweiz „nachziehen“ lassen?

Leben sie als Staatsangehöriger eines EU-/EFTA-Staates in der Schweiz- weit weg von ihrer Familie? Sie können von den Bestimmungen des Familiennachzuges profitieren und Ihre Familie zu sich in die Schweiz „nachziehen“. Dieser Blogbeitrag zeigt auf, welche Bedingungen dafür erfüllt sein müssen.

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Personen mit Aufenthaltsbewilligung L und B sowie Niederlassungsbewilligung C
Wenn Sie über eine Aufenthaltsbewilligung L und B oder eine Niederlassungsbewilligung C in der Schweiz verfügen, dürfen folgende Personen Ihrer Familie in die Schweiz nachziehen:

  • Ehefrau, Ehemann, eingetragene Partnerschaft
  • Kinder und Enkel bis zum 21. Lebensjahr oder älter, wenn der Unterhalt sichergestellt ist
  • Eltern und Grosseltern, sofern der Unterhalt gewährleistet ist.

Sollten Sie sich in Ausbildung (Schule, Studium) befinden, dürfen nur der Ehepartner sowie die unterhaltspflichtigen Kinder vom Familiennachzug profitieren.

Weitere Bedingungen
Sie müssen zudem über eine Wohnung verfügen, die genügend Platz für die ganze Familie bietet.
Sollten Sie selbständig Erwerbstätig oder nicht Erwerbstätig sein, müssen Sie nachweisen, dass Sie über die nötigen finanziellen Mittel verfügen, um den Unterhalt der Familienmitglieder sicherzustellen.

Einreise in die Schweiz
Bei der Einreise müssen die Familienangehörigen folgende Dokumente bereithalten:

  • Identitätskarte/ Pass
  • allenfalls ein Visum
  • Bescheinigung des Heimatstaates, welche das Verwandtschaftsverhältnis zu Ihnen aufzeigt
  • Sind die Personen noch unterhaltspflichtig (Kinder), bedarf es einer Bestätigung des Heimatstaates oder des Herkunftsstaates, dass Sie für den Unterhalt dieser Personen aufkommen.

Nachgezogene Familienmitglieder erhalten unabhängig ihrer Staatsangehörigkeit eine EU-/EFTA-Aufenthaltsbewilligung. Die Gültigkeitsdauer dieser Bewilligung ist identisch mit der Gültigkeitsdauer Ihrer Aufenthaltsbewilligung. Die Familienangehörigen dürfen auch eine Arbeit aufnehmen, sofern sie dies den kantonalen Migrationsbehörden melden.

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Die Aufenthaltsbewilligung B

Personen die für mindestens ein Jahr in die Schweiz einreisen und dabei einen bestimmten Aufenthaltszweck verfolgen, müssen die Aufenthaltsbewilligung B beantragen. Dieser Blogbeitrag legt die Kernelemente der Aufenthaltsbewilligung B dar.

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Herkunftsland
Das Schweizer Einwanderungsrecht unterscheidet zwischen Staatsangehörigen der EU/EFTA Staaten und Angehörigen aus Drittstaaten.

Durch billaterale Abkommen zwischen den EU/EFTA Staaten und der Schweiz haben Angehörige dieser Saaten das Recht, sich in der Schweiz niederzulassen und eine entsprechende Bewilligung zu erhalten (Aufenthaltsbewilligung B EU/EFTA). Die sogenannte Personenfreizügigkeit ist somit auch auf die Schweiz anwendbar.

Für Angehörige von Drittstaaten, auf der anderen Seite, bestehen zusätzliche Regelungen. Die einzelnen Voraussetzungen sind:

  • Vorrang: Eine Bewilligung für Drittstaatsangehörigen ist erst möglich, wenn auf dem Schweizer Arbeitsmarkt und auf den Arbeitsmärkten der EU/EFTA-Länder keine Personen mit Vorrang zur Verfügung stehen.
  • Orts- und branchenübliche Lohn- und Arbeitsbedingungen: Der bezahlte Lohn, die Sozialversicherungsbeiträge sowie die Arbeitsbedingungen für die ausländische Arbeitskraft müssen den orts-, berufs- und branchenüblichen Verhältnissen entsprechen.
  • Persönliche Voraussetzungen: Eine Bewilligung erhalten Führungskräfte, Spezialistinnen und Spezialisten sowie andere qualifizierte Arbeitskräfte.

Die Behörden haben beim Entscheid über die Erteilung einer Bewilligung einen grösseren Handlungsspielraum. Es besteht grundsätzlich kein Recht auf Erteilung einer Bewilligung. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesamt für Migration.

Aufenthaltszweck
Für die Erteilung einer Bewilligung muss weiter ein gültiger Aufenhaltszweck vorliegen. Folgende Zwecke werden unterschieden:

  • Aufenthalt zwecks Erwerbstätigkeit (selbständig oder unselbständig)
  • Aufenthalt zwecks Verbleib bei der Familie (Familiennachzug)
  • Aufenthalt als Nichterwerbstätiger (z.B. Rentner oder Privatier)
  • Aufenthalt zwecks Studium oder Ausbildung
  • Aufenthalt zwecks medizinischer Behandlung
  • Verbleib in der Schweiz aufgrund eines Härtefalls

Aufenthaltsdauer 
Zuletzt ist die Aufenthaltsdauer massgebend. Für eine Aufenthaltsbewilligung B wird eine Aufenthaltsdauer von mindestens einem Jahr erwartet. Oftmals wird die Bewilligung auch erteilt, wenn der Antragsteller auf unbestimmte Zeit in die Schweiz einreist.

Stellenwechsel
Angehörige der EU-25/EFTA-Staaten mit Wohnsitz in der Schweiz können ihre Arbeitsstelle jederzeit wechseln. Sie benötigen keine Bewilligung hierzu.
Auch Drittstaatsangehörige die mit einer Aufenthaltsbewilligung B zur Erwerbstätigkeit in der Schweiz zugelassen sind, haben grundsätzlich die Möglichkeit, in der ganzen Schweiz einer Arbeitstätigkeit nachzugehen. Achtung, hierzu können einzelne Ausnahmen bestehen.

Wohnortwechsel
Die Aufenthaltsbewilligungen B EU/EFTA gilt für das ganze Gebiet der Schweiz. Somit benötigen Angehörige der EU/EFTA keine neue Bewilligung, wenn sie ihren Wohnsitz in einen anderen Kanton verlegen. Sie müssen sich lediglich bei den zuständigen Einwohnerkontrollen zuerst abmelden und am neuen Wohnort wieder anmelden.
Auch Angehörige von Drittstaaten die zum Zwecke der Erwerbstätigkeit in der Schweiz weilen, benötigen keine Bewilligung, um ihren Wohnsitz innerhalb der Schweiz zu wechseln. Sofern ein anderer Zweck vorliegt (Ausbildung, medizinische Behandlung, Rentner etc.), muss jedoch eine Bewilligung beim zuständigen Migrationsamt eingeholt werden.

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Eidgenössische Volksinitiative „Gegen Masseneinwanderung“

Das Schweizer Stimmvolk sagte am 9. Februar 2014 „Ja“ zur Initiative gegen Masseneinwanderung. Die Volksinitiative wurde von der Schweizerischen Volkspartei initiert. Das Anliegen dieser Partei war, die Zuwanderung von Ausländern in die Schweiz durch jährlich festzusetzende Höchstzahlen und Kontingente zu begrenzen. Die vom Stimmvolk angenommene Initiative widerspricht somit den heute noch geltenden Staatsverträgen zwischen der Schweiz und der EU, welche den freien Personenverkehr vorsehen.

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Die auf die Initiative folgenden Reaktionen im In- wie auch Ausland fielen teils sehr heftig aus. Es wurde vom Fall sämtlicher Bilateralen Abkommen zwischen der EU und der Schweiz gesprochen. Dies würde unter anderem bedeuten, dass EU-EFTA Angehörigen der Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt erheblich erschwert würde und die heute gletenden „einfachen“ Regelungen wegfielen. Bis dato ist die Volksinitiative aber noch nicht umgesetzt. Experten unter Leitung des Bundesamtes für Migration erarbeiten derzeit Lösungen, die möglichst allen Interessengruppen gerecht werden sollen.
Diskutiert wird so die Einführung von Kontingente für Aufenhalter und Kurzaufenthaler (4-12 Monate) sowie Grenzgängern. Die Kontingente sollten sich dabei anhand Bedarfsmeldungen der Kantone richten. Namentlich werden Zahlen aus der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt berücksichtigen, so zum Beispiel die Zahl der offenen Stellen oder die Arbeitslosenquote. Zurzeit wird mit der Einführung dieser Kontingente ab Februar 2017 gerechnet. Bis zum Jahreswechsel 14/15 soll ein Gesetztesentwurf vorliegen. Gleichzeitig wird mit der EU über die zukünftige Zusammenarbeit verhandelt.

Swiss-Permits.ch hält Sie bezüglich weiteren Entwicklungen rund um die Initiative „ gegen Masseneinwanderung“ auf dem laufenden.

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Krankenversicherung in der Schweiz

Die Versicherung gegen Krankheit ist in der Schweiz obligatorisch. Alle Personen die in der Schweiz wohnen, sind verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschliessen. Neuzugezogenen wird eine Frist von 3 Monaten eingeräumt, um eine entsprechende Versicherungspolice abzuschliessen. Wallensee view from the top of Leistkamm (Swiss Heidiland)

Abschluss der Versicherung
Sie müssen ihre Versicherung bei einem Versicherungsunternehmen (Krankenkasse) Ihrer Wahl abschliessen, welches in Ihrem Wohnkanton tätig ist.

Welche Leistungen erbringt die obligatorische Versicherung?
Im Falle von Krankheit, Unfall oder Mutterschaft übernimmt die Versicherung die Behandlung bei einem Arzt oder im Spital und übernimmt auch Kosten für Medikamente, Untersuchungen, Transporte und Prävention. Die Leistungen der Grundversicherung sind bei allen Versicherungsunternehmen identisch. Die Prämien variieren jedoch teils erheblich.

Welche Leistungen werden abgedeckt:
Krankheit: Die Krankenversicherung übernimmt die Diagnose und die Behandlung einer Krankheit sowie deren Folgen.
Unfall: Bei einem Unfall übernimmt die Krankenversicherung nur Leistungen, sofern keine andere (obligatorische) Unfallversicherung zuständig ist. Personen die in der Schweiz angestellt sind und mehr als 8 Studnen pro Woche arbeiten, sind automaisch bei der obligatorischen Unfallversicherung versichert.
Mutterschaft: Die Krankenversicherung übernimmt Leistungen für Voruntersuchungen bei werdenden Müttern, Geburtsvorbereitungskurse und die Kosten der Geburt, sowie Kosten bei Nachkontrollen und Stillberatungen.

Was kostet die obligatorische Krankenversicherung?
Monatlich bezahlt der Versicherte eine Prämie an die Krankenkasse. Die Höhe hängt vom Wohnort und dem Versicherungsunternehmen sowie vom Alter des Versicherten ab.

Was sind Franchise und Selbstbehalt?
Die versicherte Person übernimmt im Krankheitsfall einen Teil der ihr anfallenden Kosten selbst. Dieser Teil setzt sich aus der sogenannten Franchise und dem Selbstbehalt zusammen. Die restlichen Kosten trägt die Versicherung. Die Franchise ist ein zwischen Versichertem und Versicherung jährlich festgesetzter Betrag (im Minimum CHF 300), welcher der Versicherte selbst an seine Gesundheitskosten bezahlt. Erst nach überschreiten des jeweiligen Betrages, übernimmt die Versicherung die Leistungen. Beträgt beispielsweise die Franchise CHF 300 und hat der Versicherte Krankheitskosten im Umfang von CHF 400, so bezahlt er CHF 300 selbst. Die verbleibenden CHF 100 übernimmt die Versicherung (abzüglich Selbstbehalt). Je höher Sie diese Franchise ansetzten, desto geringer ist Ihre Krankenkassenprämie. Selbstbehalt: Bei sämtlichen Behandlungen trägt die versicherte Person 10% der Kosten selbst, jedoch maximal CHF 700 (CHF 350 bei Kindern).

Kündigung der Versicherung
Sie haben zur Kündigung Ihrer obligatorische Krankenversicherung grundsätzlich zwei mögliche Termine im Jahr. Jeweils auf den 31. Dezember mit einer Kündigungsfrist von einem Monat. Weiter steht Versicherten mit einer regulären Grundversicherung und einer ordentlichen Franchise von CHF 300 der 30. Juni als Kündigungstermin zu Verfügung.

Swiss-Permits.ch unterstützt Sie gerne bei Fragen rund um die Krankenversicherung.

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Altervorsorge in der Schweiz

Nachfolgender Artikel legt die Eigenschaften und Besonderheiten der Schweizer Altersvorsorge dar. Auch Zugezogene bezahlen Zeit ihrer Erwerbstätigkeit in der Schweiz in das Vorsorgesystem ein und können nach Erreichen des Rentenalters vom gut ausgebauten Pensionssystem profitieren. Die Schweiz gilt als Land mit einer der höchsten Lebensqualitäten weltweit. Was spricht dagegen, die Zeit nach getaner Arbeitstätigkeit hier zu verbringen?

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Drei Säulen der Altersvorsorge
Die Schweizer Altersvorsorge basiert auf dem sogenannten Drei-Säulen-Prinzip. Die erste Säule wird von der AHV und der Invalidenversicherung (IV) in Verbindung mit den Ergänzungsleistungen gebildet. Die erste Säule deckt den Existenzbedarf und ist obligatorisch. Die Pensionskasse oder auch berufliche Vorsorge genannt, bildet die zweite Säule. Diese ist ebenfalls obligatorische und soll den gelebten Standard während der Arbeitstätigkeit auch im Rentenalter weiter ermöglichen. Schliesslich bildet die sogenannte freiwillige Selbstvorsorge die 3. Säule.
Alle Säulen zusammengenommen sollen somit die gewohnte Lebensfortführung auch im Pensionsalter ermöglichen.

Die AHV und IV
Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) und die Invalidenversicherung (IV) zusammen mit den Ergänzungsleistungen (EL) ist der wichtigste Pfeiler der sozialen Vorsorge. Die AHV hilft Ihnen den wegen Alters oder Tod (z.B. eines Ehepartners) zurückgehenden oder wegfallenden Arbeitsverdienst zu decken. Die IV deckt die Vermögenseinbusse die aufgrund einer Invalidität entsteht ab. Schliesslich sind die Ergänzugsleistung dazu da, Leistungen bist zum Existenzminimum sicherzustellen
Die Solidarität unter den Generationen (Generationenvertrag) bestimmt das System der AHV. So bezahlt sets die erwerbstätige Generation die aktuellen Renten der Bevölkerung in Rente.
Weiterführende Informationen finden Sie auf der Internetseite der Alters- und Hinterlassenenverischerung

Die berufliche Vorsorge
In der beruflichen Vorsorge, resp. Pensionskasse sind sind alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer versichert, die bereits in der 1. Säule versichert sind und ein Einkommen von mindestens 21’150 Franken pro Jahr ausweisen (Stand: 2014). Die Versicherungsunterstellung beginnt mit Anrtitt einer Erwerbstätigkeit (obligatorische Versicherung). Selbständigerwerbende sind nicht obligatorisch bei einer Pensionskasse versichert. Ebenfalls werden Erwerbstätige mit einem befristeten Arbeitsvertrag von höchstens drei Monaten nicht unterstellt. Solche Personen können jedoch unter Umständen freiwillige Beiträge leisten.
Weiter führende Informationen zur beruflichen Vorsorge finden Sie auf der Seite des Bundesamtes für Sozialversicherungen.

Die Selbstvorsorge
Schliesslich ermöglicht Ihnen die dritte Säule des Vorsorgesystems die freiwillige Selbstvorsorge. Die dritte Säule dient dazu Ihren individuellen Lebensstandard abzusichern und Einkommenslücken zu schliessen, welche die ersten beiden Säulen nicht füllen konnten. Die private Vorsorge wird von Bund und Kantonen mit Steuervergünstigungen gefördert.

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Wie erhalte ich den Schweizer Pass?

Man muss nicht „Fan“ der Schweizer Nationalmannschaft sein oder den „Schweizer Psalm“ auswendig kennen, obwohl dies ihrem Beliebtheitsgrad bei Schweizer Arbeitskollegen zweifelsohne zugute kommen würde, sind dies keine Voraussetzungen für den Erhalt des Schweizer Pass. Folgender Beitrag zeigt Ihnen die Voraussetzungen, das Verfahren und die Vorgehensweise zum Erhalt des Schweizer Pass, die Einbürgerung, auf.

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Ordentliche Einbürgerung
Das Schweizer Bürgerrecht wird entweder durch Abstammung, Adoption oder durch das ordentliche oder erleichterte Einbürgerungsverfahren erworben. Eine erleichterte Einbürgerung wir dann vollzogen, wenn Sie mit einer Schweizerin bzw. einem Schweizer verheiratet sind oder Kind einer Schweizerin oder eines Schweizers sind. Verfügen Sie über keine dieser Voraussetzungen so ist die erleichterte Einbürgerung nicht möglich. Es folgt somit die ordentliche Einbürgerung.

Voraussetzungen zur ordentlichen Einbürgerung
Sie erhalten das Bürgerrecht von ihrer Wohngemeinde, dem Wohnkanton und dem Bund. Diese drei entscheiden unabhängig voneinander über die Erteilung des Bürgerrechts. Weist eine der drei Behörden das Einbürgerungsgesuch ab, ist das Verfahren beendet. Ein erneutes Einbürgerungsverfahren ist damit nicht mehr möglich.

Bei Ihrer Einbürgerung überprüft die Gemeinde normalerweise folgende Voraussetzungen*. Kanton und Bund übernehmen diese in der Regel und können Ergänzungen anbringen.

  • Aufenthalt von 12 Jahren in der Schweiz. Dazu in der Regel ein mehrjähriger Aufenthalt im Kanton und der Wohngemeinde vor Einreichung des Gesuchs.
  • Vertrautsein mit den Lebensverhältnissen in der Schweiz, im Kanton und in der Gemeinde
  • Ausreichende sprachliche und staatsbürgerliche Kenntnisse
  • Achtung der Werte der Bundes- und der Kantonsverfassung
  • Beachtung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung
  • Wille zur Teilnahme am Wirtschaftsleben oder zum Erwerb von Bildung

*Die exakten Voraussetzungen unterscheiden sich je nach Kanton und Gemeinde. Ihre Wohngemeinde kann ihnen dazu weitere Informationen erteilen.

Verfahren und Dauer der ordentlichen Einbürgerung
Je nach Kanton in welchem Sie sich einbürgern wollen (i.d.R. Wohnkanton) müssen Sie das Gesuch um Einbürgerung bei ihrer Gemeinde oder beim Bundesamt für Migration einreichen. Fragen Sie dazu bei ihrer Wohngemeinde nach dem exakten Verfahren. Nach der Gesuchseinreichung wird man Sie zu einem persönlichen Gespräch einladen und Sie über die weiteren Schritte informieren. Je nach Wohnkanton resp. Wohngemeinde unterscheidet sich dann die Dauer und die Vorgehensweise des weiteren Einbürgerungsverfahren. Oftmals führen die Gemeinden schriftliche oder mündliche Einbürgerungstests durch. Dabei wird Ihr Wissen über die Schweiz und den Wohnkanton abgefragt. Andere Gemeinden lassen anlässlich der Gemeindeversammlung darüber abstimmen, ob Sie das Bürgerrecht erhalten sollen, sog. Zusicherung des Gemeindebürgerrechts.
Die Gemeinde reicht das Gesuch dem Kanton weiter. Dieser bezieht dazu Stellung und bringt falls gewollt Ergänzungen an. Der Kanton reicht das Gesuch dann dem Bund weiter.
Erst bei unabhängiger Zustimmung aller drei Behördern, wird das Bürgerrecht erteilt und die Möglichkeit zum Bezug des Schweizer Pass gegeben.

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Quellensteuer für Ausländer

Während Schweizer und Ausländer mit einer Niederlassungsbewilligung C ihre Steuern jeweils am Jahresende begleichen, entrichten ausländische Arbeitskräfte jeden Monat einen Teil ihres Einkommens an die Steuerverwaltung.

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Die sogenannte Quellensteuer wird Ihnen ihr Schweizer Abreitgeber direkt vom Lohn –an der Quelle– abziehen und an die Steuerbehörde überweisen. Der Betrag welcher Sie an die Steuerbehörde übeweisen, varriert je nach Wohnkanton und kann sich jährlich ändern. Übersteigt Ihr Einkommen CHF 120‘000, so erhalten Sie die Veranlagung ebenfalls am Jahresende im ordentlichen Verfahren. Die Quellensteuer fällt kantonal unterschiedlich hoch aus. Folgendes Beispiel soll dies illustrieren:

Angenommen eine Familie, wovon eine Ehepartner arbeitet, während der andere die Betreuung der Kinder übernimmt, mit einem Bruttoeinkommen von CHF 8’000 pro Monat, bezahlt im Wohnkanton Zürich folgende Quellensteuer:

Steuersatz 3%*
Steuerbetrag pro Monat CHF 225
Steuerbetrag pro Jahr CHF 2’698

Die gleiche Familie bezahlt mit Wohnkanton Basel-Stadt:

Steuersatz 6%*
Steuerbetrag pro Monat CHF 461
Steuerbetrag pro Jahr CHF 5’530  
*Steuersätze aus dem Jahr 2014

Mithilfe des Quellensteuerrechner des Vergleichportals Comparis.ch können Sie die entsprechende Berechnung mit Ihren persönlichen Angaben durchführen. Wie aufgezeigt, Rechnen lohnt sich!

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Immobilienkauf für Ausländer

Immer wieder machen in der Schweiz grosse Immobilienprojekte auf sich aufmerksam, die auf eine Käuferschaft, oft bestehend aus vermögenden Ausländern, abzielen. Das Projekt des Ägyptischen Unternehmers Samih Sawiris in Andermatt mit einer vorgesehenen Investitionssumme von 1.8 Mrd Schweizer Franken ist stellvertretend dafür. Auf der anderen Seite und oft auch vergessen, gibt es haufenweise Ausländer die für sich und ihre Familie in der Schweiz Häuser oder Wohnungen kaufen oder selbst bauen wollen. Vorliegender Beitrag zeigt die Voraussetzungen, welche ausländische Bürger erfüllen müssen, um in der Schweiz Wohnungen, Häuser oder Grundstücke zu erwerben.

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Gesetzliche Beschränkung und Grundsatz der Bewilligungspflicht
Der Erwerb von in der Schweiz gelegenen Grundstücken (Wohnung, Haus oder bebaubares Grundstück) durch Ausländer ist beschränkt und untersteht in der Regel der Bewilligungspflicht. Von der strikten Bewilligungspflicht gibt es aber auch Ausnahmen.

Bewilligungsfreier Erwerb
Von der Bewilligungspflicht ausgenommen sind unter anderem:

  • Staatsangehörige der EU/EFTA mit einer Aufenthaltsbewilligung B oder einer Niederlassungsbewilligung C
  • Personen aus Drittsaaten mir Aufenthaltsbewilligung B oder Niederlassungsbewilligung C für Hauptwohnungen (davon ausgeschlossen sind Ferienwohnungen und Zweitwohnugen)
  • Grenzgänger mit einer Grenzgängerbewilligung G

Bewilligungspflicht
Ausländische Personen, die nicht vom bewilligungsfreien Erwerb profitieren und folgende drei Voraussetzungen erfüllen, benötigen eine Bewilligung.

  • Erwerber ist eine Person aus dem Ausland
  • Rechtsgeschäft betrifft ein bewilligungspflichtiges Grundstück
  • Zu erwerbendes Recht muss als Immobilienerwerb gelten

Wohnsitz im Ausland
Sofern sich ihr Wohnsitz noch im Ausland befindet (egal, ob EU-, EFTA- oder Drittsaaten) können Sie in der Schweiz ein Einfamilienhaus resp. eine Eigentumswohnung zur Benutzung als Hauptwohnung erwerben. Dies sofern Sie einen Umzug in die Schweiz geplant haben und Ihr Daueraufenthalt in der Schweiz möglich, bzw. bereits geregelt ist (erhalt einer Aufenthaltsbewilligung abgeklärt).
Für EU/ EFTA Angehörige, die bloss über eine L-Kurzaufenthaltsbewilligung verfügen und sich für eine zum Vorhinein begrenzte Zeitspanne in der Schweiz aufhalten, ist grundsätzlich kein Erwerb möglich. Sofern hingegen ein längerer Aufenthalt in der Schweiz beabsichtig wird, ist ein Erwerb denkbar. Für Angehörige aus Drittstaaten mit einer L-Bewilligung ist ein Erwerb ausgeschlossen.
Beabsichtigen Sie eine Immobilie in der Schweiz zu kaufen, so lassen Sie sich in jedem Fall im Vorhinein beraten. Die zuständigen kantonalen Behörden helfen Ihnen in der Regel kompetent und umfassend weiter.

Swiss-Permits.ch wünscht Ihnen viel Glück bei der Immobiliensuche.

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Überblick Schweizer Mietrecht

Die Schweiz, ein Volk von Mietern. Zumindest noch im letzten Jahrhundert war für Schweizer Eigentum an einer Immobilie eher unüblich. In der heutigen Zeit wird Eigentum an der Wohnimmobilie jedoch wieder attraktiver. Nichtsdestotrotz ist und bleibt die Miete weiterhin wichtiges und unverzichtbares Element in der Schweizer Immobilienlandschaft. Folgender Beitrag gibt Ihnen einen Überblick über wichtige Grundsätze des Schweizer Mietrechtes.

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Die Folgenden Regelungen finden sich im Schweizer Obligationenrecht (Art. 253 ff. OR).

Einzug
Wurde ein Mietvertrag abgeschlossen, ist der Vermieter verpflichtet, Ihnen die Wohnung bzw. das Haus zum vereinbarten Zeitpunkt ordnungsgemäss zu übergeben und in einem tauglichen Zustand zu erhalten. Fragen Sie ihren Vermieter nach dem Rückgabeprotokoll. Dieses wird normalerweise am Ende des vorangegangenen Mietverhältnis erstellt und gibt Auskunft über den Zustand der Wohnung oder des Hauses. Achten Sie dann bei Ihrem Einzug speziell darauf, dass ein Übernahmeprotokoll geführt wird. Darauf werden sämtliche Mängel an der gemieteten Sache aufgelistet und am Ende von beiden Parteien unterzeichnet. Treten Mängel erst während der Mietdauer auf, so muss der Mieter diese dem Vermieter sofort anzeigen. Der Vermieter ist dann verpflichtet die gröberen Mängel zu beseitigen.

Mietzins 
Der Mietzins ist das Entgelt für die Nutzung der Wohnung. Er wird in der Regel am Ende eines Monats fällig. Der Mietzins unterliegt der freien Vereinbarung zwischen Vermieter und Mieter. Dieser Betrag wird normalerweise im Mietvertrag festgehalten.

Mietzinserhöhung
Der Vermieter kann den Mietzins jederzeit auf den nächstmöglichen Kündigungstermin erhöhen. Eine entsprechende Erhöhung muss dem Mieter allerdings mind. 10 Tage vor Beginn der Kündigungsfrist mitgeteilt werden. Weiter dürfen keine vertraglichen Erhöhungsbeschränkungen vorliegen. Schliesslich muss die Erhöhung auf einem vom Kanton genehmigten Formular begründet werden. Begründet wird die Erhöhung beispielsweise mit: Anpassung an Orts- und Quartierüblichkeiten, Kostensteigerungen für Unterhalt und Verwaltung, Hypothekarzinserhöhungen, Anpassung an die Teuerung
Wird vereinbart, dass der Mietzins dem Index der Schweizer Konsumentenpreise (KPI) folgt, so muss der Mietvertrag mindestens auf fünf Jahre abgeschlossen werden.

Mietzinskaution
Eine Mietzinskaution muss vertraglich vereinbart werden und darf bei der Miete von Wohnräumen drei Monatsmieten nicht übersteigen.

Beendigung des Mietverhältnisses
Hier muss zuerst zwischen befristeten und unbefristeten Mietverträgen unterschieden werden. Anschliessend kann eine Unterteilung in ordentliche und ausserordentliche Kündigung vorgenommen werden. Befristete Mietverträge werden auf eine fixe Dauer hin abgeschlossen. Sie enden grundsätzlich mit Ablauf der vereinbarten Dauer. Es bedarf daher auch keiner Kündigung.
Unbefristete Mietverträge werden ohne Festlegung einer vorbestimmten Vertragsdauer abgeschlossen. Eine Kündigung kann dann auch jederzeit unter Einhaltung der gesetzlichen Fristen und der gesetzlichen Termine erfolgen, sofern nicht längere Fristen vereinbart wurden. Bei Wohnungen beträgt die Kündigungsfrist üblicherweise drei Monate auf den im Mietvertrag angegebenen Termin. Fehlt ein solcher, so gilt der ortsübliche Kündigungstermin. Ihre Wohngemeinde kann ihnen Auskunft darüber geben, welche Termine für Sie gelten.
Eine ausserordentliche Kündigung aus wichtigem Grund kann sowohl bei befristeten wie auch unbefristeten Mietverträgen erfolgen. Sie kann durch den Mieter wie auch den Vermieter, unter Einhaltung der gesetzlichen Frist auf einen beliebigen Zeitpunkt hin ausgesprochen werden. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn die Erfüllung des Mietvertrages objektiv unzumutbar ist. So zum Beispiel wenn der Mieter aufgrund einer neu eingetretenen Invalidität, nicht mehr fähig ist, die Treppen im Mietobjekt hinaufzusteigen.

Swiss-Permits.ch unterstützt Sie jederzeit und kompetent in Mietrechtsfragen.

Die Juristen von Swiss-Permits.ch können für Sie sämtliche Einwanderungsdokumente vorbereiten und Sie bei rechtlichen Fragen hinsichtlich Ihrer Einwanderung in die Schweiz beraten. Bestellen Sie Ihre Unterlagen jetzt direkt online.

3 Gründe warum es sich für ausländische Studenten lohnt, ein Schweizer Bankkonto zu eröffnen

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  1. Kostensparen beim Geldbezug

Die Mehrzahl der Banken erheben Gebühren für Geldbezüge an ausländischen Bankautomaten. Weiter wird beim bargeldlosen Bezahlen per Debit- oder Kreditkarte im Ausland einen Aufpreis erhoben. Dadurch werden die Bezüge vom Bankkonto oder der Einkauf per Karte im Ausland künstlich verteuert. Erkundigen Sie sich bei ihre Bank über die Gebührenhöhe. Bei einem längeren Aufenhalt lohnt sich der Abschluss eines Schweizer Bankkontos. Damit sind nicht nur die Bezüge im Inland gratis. Weiter fallen auch beim Einkauf mit der Karte keine zusätzlichen Gebühren an.

  1. Zahlungen innerhalb der Schweiz tätigen

Die Studiengebühren, die Handyaborechnung oder die Miete der Studentenwohnung. All diese Ausgaben fallen zwangsweise an, sollten Sie in der Schweiz studieren. Die Bezahlung dieser Rechnungen können Sie an jeder Schweizer Poststelle vornehmen. Bequemer und ortsungebunden bezahlen Sie die Rechnungen mittels E-Banking. Um sich allfällige Transaktionsgebühren, so zum Beispiel schlechte Umrechnungskurse, Bearbeitungsgebühren, usw., zu ersparen und damit die Rechungen nicht unnötig teurer zu machen, empfiehlt sich der Abschluss eines Schweizer Bankkontos.

  1. Profitieren Sie von Angeboten speziell für Studenten

Ein Gratisflug in eine andere Europäische Stadt, vergünstigte Musikplayer oder ein Gutschein für einen Konzertbesuch? Banken locken Neukunden oft mit Geschenken und anderen interessanten Angeboten. Profitieren Sie davon und wählen Sie jene Bank, die das für Sie beste Angebot verspricht. Achten Sie aber darauf, dass Konto nicht voreillig und ohne das Kleingedrucke gelesen zu haben, abzuschliessen. Erkundigen Sie sich bei der jeweiligen Bank, welche Kosten und Gebühren im zweiten Jahr, nach der Kontoeröffnung, anfallen. Schliesslich lohnt sich auch ein Vergleich unter den in Frage kommenden Banken.

Unter Swiss-Permits.ch finden Sie eine Gegenüberstellung verschiedener Studentenkontos.

Welches Konto gefällt Ihnen am besten?
Vereinbaren Sie mit der gewünschten Bank ein Beratungsgespräch. Im Normalfall erhalten Sie ein solches kostenlos und unverbindlich.
Linkliste zu gängigen Schweizer Banken mit speziellen Studentenkontos:
– Raiffeisen-Gruppe: YoungMemberPlus
– Credit Suisse: Viva
– UBS: Campus
– Zürcher Kantonalbank: ZKB Student

Swiss-Permits.ch wünscht Ihnen ein erfolgreiches Studium in der Schweiz.

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Familiennachzug für Schweizer Bürger

Sind Sie Schweizer Bürger und leben weit weg von Ihrer Familie in der Schweiz? Wollen Sie von der Möglichkeit des Familiennachzugs profitieren und Ihre Angehörigen zu Ihnen in die Schweiz nachziehen? Dieser Blogbeitrag gibt eine Übersicht, was Sie dazu beachten sollten.

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Berechtigung Familiennachzug

Folgende Personen aus EU-/EFTA-Mitgliedsstaaten (Besitz einer dauerhaften Aufenthaltsbewilligung) sind zugelassen:

  • Ihre Ehefrau, Ehemann, eingetragene Partnerschaft
  • Ihre Kinder und die Ihres Ehegatten, welche das 21. Lebensjahr noch nicht erreicht haben oder ihnen Unterhalt gewährt wird, sofern sie bei Ihnen leben
  • Ihre Eltern/Grosseltern oder die Elter/Grosseltern Ihres Ehegatten, sofern eine Unterstützungspflicht besteht

Folgende Familienmitglieder aus Drittstaaten mit keiner dauerhaften Aufenthaltsbewilligung eines EU/EFTA-Mitgliedstaates sind zugelassen:

  • Ihre Ehefrau, Ehemann, eingetragene Partnerschaft, sofern Sie beide zusammenleben
  • Die Kinder und Enkel, die das 18. Altersjahr noch nicht erreicht haben

Benötigte Unterlagen
Folgende Unterlagen werden normalerweise benötigt.

  • Belege des Heimatstaates, die das Verwandtschaftsverhältnis belegen (Geburtsurkunde, Eheschein, Scheidungsurteil mit Sorgerechtsregelungen für Kinder, etc.)
  • vom Heimatstaat ausgestellte Bescheinigung der bestehenden Unterhaltspflicht gegenüber der nachzugsberechtigten Person
  • Kopie des Mietvertrages der Wohnung
  • eine Kopie der Krankenversicherungspolice aller Familienmitglieder
  • unter Umständen ein Strafregisterauszug
  • eine Kopie von jedem Pass
  • pro Person mind. 2 Passfotos

Ablauf
Falls ihre Angehörigen ein Visum für die Einreise in die Schweiz benötigen, können Sie den Antrag um Familiennachzug im Normalfall gleichzeitig mit dem Visumsantrag stellen.
Falls kein Visum benötigt wird, kann der Familiennachzug in diesem Fall beim Migrationsamt des Wohnkantons beantragt werden.
Melden Sie sich auf jeden Fall innerhalb von 14 Tagen nach der Einreise auf dem Einwohneramt Ihrer Wohngemeinde an.

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Wie importiere ich mein Auto in die Schweiz? Teil 2- Immatrikulation und Wechsel des Führerausweises

Nach dem Sie ihr Fahrzeug als Übersiedlungsgut dem Zoll gemeldet und in die Schweiz eingeführt haben, müssen Sie ihr Fahrzeug ummelden. Nachfolgend wird erklärt, wie Sie dies am einfachsten handhaben.

Wie importiere ich mein Auto in die Schweiz? Teil 2- Immatrikulation und Wechsel des Führerausweises weiterlesen

Wie importiere ich mein Auto in die Schweiz? Teil 1- Vorgehen am Zoll

Zieht man in die Schweiz um, so will man normalerweise auch sein geliebtes Auto mitnehmen. Damit dies reibungslos abläuft und man sich weder mit dem Zoll noch dem Strassenverkehrsamt zerstreiten muss, sollten im Vorhinein einige Punkte beachtet werden. 

Wie importiere ich mein Auto in die Schweiz? Teil 1- Vorgehen am Zoll weiterlesen

Die Alters- Hinterlassenenversicherung (AHV) in der Schweiz

Die AHV gilt nicht ohne Grund als wichtigstes Sozialwerk der Schweiz. Als Volksversicherung, bei welcher alle in der Schweiz wohnhaften Personen versichert sind, bildet die AHV den bedeutensten Pfeiler der sozialen Sicherheit in der Schweiz. Im Falle von Alter oder Tod ersetzt die Versicherung einen Teil des verminderten oder weggefallenen Erwerbseinkommens. In der Folge werden die wichtigsten Eigenschaften dieser Versicherung aufgezeigt.

Die Alters- Hinterlassenenversicherung (AHV) in der Schweiz weiterlesen

Familiennachzug für Drittstaatsangehörige – Unter welchen Voraussetzungen kann ich meine Familien in die Schweiz „nachziehen“ lassen?

Angenommen der Familienvater tritt eine neu Arbeitsstelle in der Schweiz an. Seine Familie aber bleibt zurück im Drittstaat (Nicht EU/EFTA), weit enftfernt von der neuen Heimat des Vaters. Sie trifft sich, zum Leidwesen aller, nur noch in sehr unregelmässigen Abständen. Die Familie beschliesst, dem Vater hinterher in die Schweiz zu ziehen. Unter welchen Umständen ist dies möglich? Dieser Blogartikel soll Antworten auf die wichtigsten Fragen geben.

Zürich

Je nach Status der in der Schweiz bereits aufenthaltsberechtigten Person, sind die Voraussetungen für die zum Nachzug berechtigten Familienangehörigen verschieden.

Niederlassungsbewilligung
Personen mit einer Niederlassungsbewilligung C können folgende Angehörige in die Schweiz nachziehen:

  • Ehefrau, Ehemann, eingetragene Partnerschaft
  • Kinder bis zum 18. Lebensjahr

Sie haben Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, sofern die Familie zusammenwohnt.

Der nachgezogene Ehegatte sowie Kinder zwischen 12 bis 18 Jahren erhalten eine Aufenthaltsbewilligung B mit der gleichen Gültigkeitsdauer wie die Niederlassungsbewilligung der ersten Person. Damit dürfen die Personen, nach einer entsprechenden Meldung an die kantonalen Migrationsbehörden, arbeiten.

Personen mit Kurzaufenthalts oder Aufenthaltsbewilligung
Personen mit einer Aufenthaltsbewilligung L oder B können ebenfalls ihre Angehörige in die Schweiz nachziehen. Es besteht jedoch kein Rechtsanspruch darauf. Die kantonalen Migrationsämter können einen Nachzug unter folgenden Bedingungen bewilligen:

  • Es bedarf einer Wohnung die genügend Platz für die ganze Familie bietet.
  • Selbständige oder Nichterwerbstätige müssen den Nachweis über genügend finanzielle Mittel erbringen.

Den nachgezogenen Personen wird entsprechend eine Aufenthaltsbewilligung L oder B ausgestellt.

Frist Familiennachzug
Der Familiennachzug muss innerhalb einer Frist von fünf Jahren vollzogen werden. Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf Monaten nachgezogen werden.

Benötigte Unterlagen
Folgende Unterlagen werden normalerweise benötigt.

  • Belege des Heimatstaates, die das Verwandtschaftsverhältnis belegen (Geburtsurkunde, Eheschein, Scheidungsurteil mit Sorgerechtsregelungen für Kinder, etc.)
  • vom Heimatstaat ausgestellte Bescheinigung der bestehenden Unterhaltspflicht gegenüber der nachzugsberechtigten Person
  • Kopie des Mietvertrages der Wohnung
  • eine Kopie der Krankenversicherungspolice aller Familienmitglieder
  • unter Umständen ein Strafregisterauszug
  • eine Kopie von jedem Pass
  • pro Person mind. 2 Passfotos

Ablauf
Falls die Angehörigen ein Visum für die Einreise in die Schweiz benötigen, können sie den Antrag um Familiennachzug im Normalfall gleichzeitig mit dem Visumsantrag stellen.
Falls kein Visum benötigt wird, kann der Familiennachzug in diesem Fall beim Migrationsamt des Wohnkantons beantragt werden.
Eine Anmeldung auf dem Einwohneramt der Wohngemeinde muss in jeden Fall innerhalb von 14 Tagen nach der Einreise erfolgen.

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