Archiv der Kategorie: Wohnen

Familiennachzug für Angehörige der EU-/EFTA – Unter welchen Voraussetzungen kann ich meine Familien in die Schweiz „nachziehen“ lassen?

Leben sie als Staatsangehöriger eines EU-/EFTA-Staates in der Schweiz- weit weg von ihrer Familie? Sie können von den Bestimmungen des Familiennachzuges profitieren und Ihre Familie zu sich in die Schweiz „nachziehen“. Dieser Blogbeitrag zeigt auf, welche Bedingungen dafür erfüllt sein müssen.

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Personen mit Aufenthaltsbewilligung L und B sowie Niederlassungsbewilligung C
Wenn Sie über eine Aufenthaltsbewilligung L und B oder eine Niederlassungsbewilligung C in der Schweiz verfügen, dürfen folgende Personen Ihrer Familie in die Schweiz nachziehen:

  • Ehefrau, Ehemann, eingetragene Partnerschaft
  • Kinder und Enkel bis zum 21. Lebensjahr oder älter, wenn der Unterhalt sichergestellt ist
  • Eltern und Grosseltern, sofern der Unterhalt gewährleistet ist.

Sollten Sie sich in Ausbildung (Schule, Studium) befinden, dürfen nur der Ehepartner sowie die unterhaltspflichtigen Kinder vom Familiennachzug profitieren.

Weitere Bedingungen
Sie müssen zudem über eine Wohnung verfügen, die genügend Platz für die ganze Familie bietet.
Sollten Sie selbständig Erwerbstätig oder nicht Erwerbstätig sein, müssen Sie nachweisen, dass Sie über die nötigen finanziellen Mittel verfügen, um den Unterhalt der Familienmitglieder sicherzustellen.

Einreise in die Schweiz
Bei der Einreise müssen die Familienangehörigen folgende Dokumente bereithalten:

  • Identitätskarte/ Pass
  • allenfalls ein Visum
  • Bescheinigung des Heimatstaates, welche das Verwandtschaftsverhältnis zu Ihnen aufzeigt
  • Sind die Personen noch unterhaltspflichtig (Kinder), bedarf es einer Bestätigung des Heimatstaates oder des Herkunftsstaates, dass Sie für den Unterhalt dieser Personen aufkommen.

Nachgezogene Familienmitglieder erhalten unabhängig ihrer Staatsangehörigkeit eine EU-/EFTA-Aufenthaltsbewilligung. Die Gültigkeitsdauer dieser Bewilligung ist identisch mit der Gültigkeitsdauer Ihrer Aufenthaltsbewilligung. Die Familienangehörigen dürfen auch eine Arbeit aufnehmen, sofern sie dies den kantonalen Migrationsbehörden melden.

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Wie erhalte ich den Schweizer Pass?

Man muss nicht „Fan“ der Schweizer Nationalmannschaft sein oder den „Schweizer Psalm“ auswendig kennen, obwohl dies ihrem Beliebtheitsgrad bei Schweizer Arbeitskollegen zweifelsohne zugute kommen würde, sind dies keine Voraussetzungen für den Erhalt des Schweizer Pass. Folgender Beitrag zeigt Ihnen die Voraussetzungen, das Verfahren und die Vorgehensweise zum Erhalt des Schweizer Pass, die Einbürgerung, auf.

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Ordentliche Einbürgerung
Das Schweizer Bürgerrecht wird entweder durch Abstammung, Adoption oder durch das ordentliche oder erleichterte Einbürgerungsverfahren erworben. Eine erleichterte Einbürgerung wir dann vollzogen, wenn Sie mit einer Schweizerin bzw. einem Schweizer verheiratet sind oder Kind einer Schweizerin oder eines Schweizers sind. Verfügen Sie über keine dieser Voraussetzungen so ist die erleichterte Einbürgerung nicht möglich. Es folgt somit die ordentliche Einbürgerung.

Voraussetzungen zur ordentlichen Einbürgerung
Sie erhalten das Bürgerrecht von ihrer Wohngemeinde, dem Wohnkanton und dem Bund. Diese drei entscheiden unabhängig voneinander über die Erteilung des Bürgerrechts. Weist eine der drei Behörden das Einbürgerungsgesuch ab, ist das Verfahren beendet. Ein erneutes Einbürgerungsverfahren ist damit nicht mehr möglich.

Bei Ihrer Einbürgerung überprüft die Gemeinde normalerweise folgende Voraussetzungen*. Kanton und Bund übernehmen diese in der Regel und können Ergänzungen anbringen.

  • Aufenthalt von 12 Jahren in der Schweiz. Dazu in der Regel ein mehrjähriger Aufenthalt im Kanton und der Wohngemeinde vor Einreichung des Gesuchs.
  • Vertrautsein mit den Lebensverhältnissen in der Schweiz, im Kanton und in der Gemeinde
  • Ausreichende sprachliche und staatsbürgerliche Kenntnisse
  • Achtung der Werte der Bundes- und der Kantonsverfassung
  • Beachtung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung
  • Wille zur Teilnahme am Wirtschaftsleben oder zum Erwerb von Bildung

*Die exakten Voraussetzungen unterscheiden sich je nach Kanton und Gemeinde. Ihre Wohngemeinde kann ihnen dazu weitere Informationen erteilen.

Verfahren und Dauer der ordentlichen Einbürgerung
Je nach Kanton in welchem Sie sich einbürgern wollen (i.d.R. Wohnkanton) müssen Sie das Gesuch um Einbürgerung bei ihrer Gemeinde oder beim Bundesamt für Migration einreichen. Fragen Sie dazu bei ihrer Wohngemeinde nach dem exakten Verfahren. Nach der Gesuchseinreichung wird man Sie zu einem persönlichen Gespräch einladen und Sie über die weiteren Schritte informieren. Je nach Wohnkanton resp. Wohngemeinde unterscheidet sich dann die Dauer und die Vorgehensweise des weiteren Einbürgerungsverfahren. Oftmals führen die Gemeinden schriftliche oder mündliche Einbürgerungstests durch. Dabei wird Ihr Wissen über die Schweiz und den Wohnkanton abgefragt. Andere Gemeinden lassen anlässlich der Gemeindeversammlung darüber abstimmen, ob Sie das Bürgerrecht erhalten sollen, sog. Zusicherung des Gemeindebürgerrechts.
Die Gemeinde reicht das Gesuch dem Kanton weiter. Dieser bezieht dazu Stellung und bringt falls gewollt Ergänzungen an. Der Kanton reicht das Gesuch dann dem Bund weiter.
Erst bei unabhängiger Zustimmung aller drei Behördern, wird das Bürgerrecht erteilt und die Möglichkeit zum Bezug des Schweizer Pass gegeben.

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Immobilienkauf für Ausländer

Immer wieder machen in der Schweiz grosse Immobilienprojekte auf sich aufmerksam, die auf eine Käuferschaft, oft bestehend aus vermögenden Ausländern, abzielen. Das Projekt des Ägyptischen Unternehmers Samih Sawiris in Andermatt mit einer vorgesehenen Investitionssumme von 1.8 Mrd Schweizer Franken ist stellvertretend dafür. Auf der anderen Seite und oft auch vergessen, gibt es haufenweise Ausländer die für sich und ihre Familie in der Schweiz Häuser oder Wohnungen kaufen oder selbst bauen wollen. Vorliegender Beitrag zeigt die Voraussetzungen, welche ausländische Bürger erfüllen müssen, um in der Schweiz Wohnungen, Häuser oder Grundstücke zu erwerben.

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Gesetzliche Beschränkung und Grundsatz der Bewilligungspflicht
Der Erwerb von in der Schweiz gelegenen Grundstücken (Wohnung, Haus oder bebaubares Grundstück) durch Ausländer ist beschränkt und untersteht in der Regel der Bewilligungspflicht. Von der strikten Bewilligungspflicht gibt es aber auch Ausnahmen.

Bewilligungsfreier Erwerb
Von der Bewilligungspflicht ausgenommen sind unter anderem:

  • Staatsangehörige der EU/EFTA mit einer Aufenthaltsbewilligung B oder einer Niederlassungsbewilligung C
  • Personen aus Drittsaaten mir Aufenthaltsbewilligung B oder Niederlassungsbewilligung C für Hauptwohnungen (davon ausgeschlossen sind Ferienwohnungen und Zweitwohnugen)
  • Grenzgänger mit einer Grenzgängerbewilligung G

Bewilligungspflicht
Ausländische Personen, die nicht vom bewilligungsfreien Erwerb profitieren und folgende drei Voraussetzungen erfüllen, benötigen eine Bewilligung.

  • Erwerber ist eine Person aus dem Ausland
  • Rechtsgeschäft betrifft ein bewilligungspflichtiges Grundstück
  • Zu erwerbendes Recht muss als Immobilienerwerb gelten

Wohnsitz im Ausland
Sofern sich ihr Wohnsitz noch im Ausland befindet (egal, ob EU-, EFTA- oder Drittsaaten) können Sie in der Schweiz ein Einfamilienhaus resp. eine Eigentumswohnung zur Benutzung als Hauptwohnung erwerben. Dies sofern Sie einen Umzug in die Schweiz geplant haben und Ihr Daueraufenthalt in der Schweiz möglich, bzw. bereits geregelt ist (erhalt einer Aufenthaltsbewilligung abgeklärt).
Für EU/ EFTA Angehörige, die bloss über eine L-Kurzaufenthaltsbewilligung verfügen und sich für eine zum Vorhinein begrenzte Zeitspanne in der Schweiz aufhalten, ist grundsätzlich kein Erwerb möglich. Sofern hingegen ein längerer Aufenthalt in der Schweiz beabsichtig wird, ist ein Erwerb denkbar. Für Angehörige aus Drittstaaten mit einer L-Bewilligung ist ein Erwerb ausgeschlossen.
Beabsichtigen Sie eine Immobilie in der Schweiz zu kaufen, so lassen Sie sich in jedem Fall im Vorhinein beraten. Die zuständigen kantonalen Behörden helfen Ihnen in der Regel kompetent und umfassend weiter.

Swiss-Permits.ch wünscht Ihnen viel Glück bei der Immobiliensuche.

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Überblick Schweizer Mietrecht

Die Schweiz, ein Volk von Mietern. Zumindest noch im letzten Jahrhundert war für Schweizer Eigentum an einer Immobilie eher unüblich. In der heutigen Zeit wird Eigentum an der Wohnimmobilie jedoch wieder attraktiver. Nichtsdestotrotz ist und bleibt die Miete weiterhin wichtiges und unverzichtbares Element in der Schweizer Immobilienlandschaft. Folgender Beitrag gibt Ihnen einen Überblick über wichtige Grundsätze des Schweizer Mietrechtes.

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Die Folgenden Regelungen finden sich im Schweizer Obligationenrecht (Art. 253 ff. OR).

Einzug
Wurde ein Mietvertrag abgeschlossen, ist der Vermieter verpflichtet, Ihnen die Wohnung bzw. das Haus zum vereinbarten Zeitpunkt ordnungsgemäss zu übergeben und in einem tauglichen Zustand zu erhalten. Fragen Sie ihren Vermieter nach dem Rückgabeprotokoll. Dieses wird normalerweise am Ende des vorangegangenen Mietverhältnis erstellt und gibt Auskunft über den Zustand der Wohnung oder des Hauses. Achten Sie dann bei Ihrem Einzug speziell darauf, dass ein Übernahmeprotokoll geführt wird. Darauf werden sämtliche Mängel an der gemieteten Sache aufgelistet und am Ende von beiden Parteien unterzeichnet. Treten Mängel erst während der Mietdauer auf, so muss der Mieter diese dem Vermieter sofort anzeigen. Der Vermieter ist dann verpflichtet die gröberen Mängel zu beseitigen.

Mietzins 
Der Mietzins ist das Entgelt für die Nutzung der Wohnung. Er wird in der Regel am Ende eines Monats fällig. Der Mietzins unterliegt der freien Vereinbarung zwischen Vermieter und Mieter. Dieser Betrag wird normalerweise im Mietvertrag festgehalten.

Mietzinserhöhung
Der Vermieter kann den Mietzins jederzeit auf den nächstmöglichen Kündigungstermin erhöhen. Eine entsprechende Erhöhung muss dem Mieter allerdings mind. 10 Tage vor Beginn der Kündigungsfrist mitgeteilt werden. Weiter dürfen keine vertraglichen Erhöhungsbeschränkungen vorliegen. Schliesslich muss die Erhöhung auf einem vom Kanton genehmigten Formular begründet werden. Begründet wird die Erhöhung beispielsweise mit: Anpassung an Orts- und Quartierüblichkeiten, Kostensteigerungen für Unterhalt und Verwaltung, Hypothekarzinserhöhungen, Anpassung an die Teuerung
Wird vereinbart, dass der Mietzins dem Index der Schweizer Konsumentenpreise (KPI) folgt, so muss der Mietvertrag mindestens auf fünf Jahre abgeschlossen werden.

Mietzinskaution
Eine Mietzinskaution muss vertraglich vereinbart werden und darf bei der Miete von Wohnräumen drei Monatsmieten nicht übersteigen.

Beendigung des Mietverhältnisses
Hier muss zuerst zwischen befristeten und unbefristeten Mietverträgen unterschieden werden. Anschliessend kann eine Unterteilung in ordentliche und ausserordentliche Kündigung vorgenommen werden. Befristete Mietverträge werden auf eine fixe Dauer hin abgeschlossen. Sie enden grundsätzlich mit Ablauf der vereinbarten Dauer. Es bedarf daher auch keiner Kündigung.
Unbefristete Mietverträge werden ohne Festlegung einer vorbestimmten Vertragsdauer abgeschlossen. Eine Kündigung kann dann auch jederzeit unter Einhaltung der gesetzlichen Fristen und der gesetzlichen Termine erfolgen, sofern nicht längere Fristen vereinbart wurden. Bei Wohnungen beträgt die Kündigungsfrist üblicherweise drei Monate auf den im Mietvertrag angegebenen Termin. Fehlt ein solcher, so gilt der ortsübliche Kündigungstermin. Ihre Wohngemeinde kann ihnen Auskunft darüber geben, welche Termine für Sie gelten.
Eine ausserordentliche Kündigung aus wichtigem Grund kann sowohl bei befristeten wie auch unbefristeten Mietverträgen erfolgen. Sie kann durch den Mieter wie auch den Vermieter, unter Einhaltung der gesetzlichen Frist auf einen beliebigen Zeitpunkt hin ausgesprochen werden. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn die Erfüllung des Mietvertrages objektiv unzumutbar ist. So zum Beispiel wenn der Mieter aufgrund einer neu eingetretenen Invalidität, nicht mehr fähig ist, die Treppen im Mietobjekt hinaufzusteigen.

Swiss-Permits.ch unterstützt Sie jederzeit und kompetent in Mietrechtsfragen.

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3 Gründe warum es sich für ausländische Studenten lohnt, ein Schweizer Bankkonto zu eröffnen

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  1. Kostensparen beim Geldbezug

Die Mehrzahl der Banken erheben Gebühren für Geldbezüge an ausländischen Bankautomaten. Weiter wird beim bargeldlosen Bezahlen per Debit- oder Kreditkarte im Ausland einen Aufpreis erhoben. Dadurch werden die Bezüge vom Bankkonto oder der Einkauf per Karte im Ausland künstlich verteuert. Erkundigen Sie sich bei ihre Bank über die Gebührenhöhe. Bei einem längeren Aufenhalt lohnt sich der Abschluss eines Schweizer Bankkontos. Damit sind nicht nur die Bezüge im Inland gratis. Weiter fallen auch beim Einkauf mit der Karte keine zusätzlichen Gebühren an.

  1. Zahlungen innerhalb der Schweiz tätigen

Die Studiengebühren, die Handyaborechnung oder die Miete der Studentenwohnung. All diese Ausgaben fallen zwangsweise an, sollten Sie in der Schweiz studieren. Die Bezahlung dieser Rechnungen können Sie an jeder Schweizer Poststelle vornehmen. Bequemer und ortsungebunden bezahlen Sie die Rechnungen mittels E-Banking. Um sich allfällige Transaktionsgebühren, so zum Beispiel schlechte Umrechnungskurse, Bearbeitungsgebühren, usw., zu ersparen und damit die Rechungen nicht unnötig teurer zu machen, empfiehlt sich der Abschluss eines Schweizer Bankkontos.

  1. Profitieren Sie von Angeboten speziell für Studenten

Ein Gratisflug in eine andere Europäische Stadt, vergünstigte Musikplayer oder ein Gutschein für einen Konzertbesuch? Banken locken Neukunden oft mit Geschenken und anderen interessanten Angeboten. Profitieren Sie davon und wählen Sie jene Bank, die das für Sie beste Angebot verspricht. Achten Sie aber darauf, dass Konto nicht voreillig und ohne das Kleingedrucke gelesen zu haben, abzuschliessen. Erkundigen Sie sich bei der jeweiligen Bank, welche Kosten und Gebühren im zweiten Jahr, nach der Kontoeröffnung, anfallen. Schliesslich lohnt sich auch ein Vergleich unter den in Frage kommenden Banken.

Unter Swiss-Permits.ch finden Sie eine Gegenüberstellung verschiedener Studentenkontos.

Welches Konto gefällt Ihnen am besten?
Vereinbaren Sie mit der gewünschten Bank ein Beratungsgespräch. Im Normalfall erhalten Sie ein solches kostenlos und unverbindlich.
Linkliste zu gängigen Schweizer Banken mit speziellen Studentenkontos:
– Raiffeisen-Gruppe: YoungMemberPlus
– Credit Suisse: Viva
– UBS: Campus
– Zürcher Kantonalbank: ZKB Student

Swiss-Permits.ch wünscht Ihnen ein erfolgreiches Studium in der Schweiz.

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Familiennachzug für Schweizer Bürger

Sind Sie Schweizer Bürger und leben weit weg von Ihrer Familie in der Schweiz? Wollen Sie von der Möglichkeit des Familiennachzugs profitieren und Ihre Angehörigen zu Ihnen in die Schweiz nachziehen? Dieser Blogbeitrag gibt eine Übersicht, was Sie dazu beachten sollten.

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Berechtigung Familiennachzug

Folgende Personen aus EU-/EFTA-Mitgliedsstaaten (Besitz einer dauerhaften Aufenthaltsbewilligung) sind zugelassen:

  • Ihre Ehefrau, Ehemann, eingetragene Partnerschaft
  • Ihre Kinder und die Ihres Ehegatten, welche das 21. Lebensjahr noch nicht erreicht haben oder ihnen Unterhalt gewährt wird, sofern sie bei Ihnen leben
  • Ihre Eltern/Grosseltern oder die Elter/Grosseltern Ihres Ehegatten, sofern eine Unterstützungspflicht besteht

Folgende Familienmitglieder aus Drittstaaten mit keiner dauerhaften Aufenthaltsbewilligung eines EU/EFTA-Mitgliedstaates sind zugelassen:

  • Ihre Ehefrau, Ehemann, eingetragene Partnerschaft, sofern Sie beide zusammenleben
  • Die Kinder und Enkel, die das 18. Altersjahr noch nicht erreicht haben

Benötigte Unterlagen
Folgende Unterlagen werden normalerweise benötigt.

  • Belege des Heimatstaates, die das Verwandtschaftsverhältnis belegen (Geburtsurkunde, Eheschein, Scheidungsurteil mit Sorgerechtsregelungen für Kinder, etc.)
  • vom Heimatstaat ausgestellte Bescheinigung der bestehenden Unterhaltspflicht gegenüber der nachzugsberechtigten Person
  • Kopie des Mietvertrages der Wohnung
  • eine Kopie der Krankenversicherungspolice aller Familienmitglieder
  • unter Umständen ein Strafregisterauszug
  • eine Kopie von jedem Pass
  • pro Person mind. 2 Passfotos

Ablauf
Falls ihre Angehörigen ein Visum für die Einreise in die Schweiz benötigen, können Sie den Antrag um Familiennachzug im Normalfall gleichzeitig mit dem Visumsantrag stellen.
Falls kein Visum benötigt wird, kann der Familiennachzug in diesem Fall beim Migrationsamt des Wohnkantons beantragt werden.
Melden Sie sich auf jeden Fall innerhalb von 14 Tagen nach der Einreise auf dem Einwohneramt Ihrer Wohngemeinde an.

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