Die Alters- Hinterlassenenversicherung (AHV) in der Schweiz

Die AHV gilt nicht ohne Grund als wichtigstes Sozialwerk der Schweiz. Als Volksversicherung, bei welcher alle in der Schweiz wohnhaften Personen versichert sind, bildet die AHV den bedeutensten Pfeiler der sozialen Sicherheit in der Schweiz. Im Falle von Alter oder Tod ersetzt die Versicherung einen Teil des verminderten oder weggefallenen Erwerbseinkommens. In der Folge werden die wichtigsten Eigenschaften dieser Versicherung aufgezeigt.

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Wer ist Beitragspflichtig?
In der Schweiz wohnhafte oder arbeitende Persone, sind bei der AHV obligatorisch versichert. Je nach Status der Person: Arbeitnehmende, Selbständigerwerbende oder Nichterwerbstätige, unterscheidet sich wann und welcher Art Beiträge zu leisten sind.
Grundsätzlich bezahlen alle Erwerbstätigen vom 1. Januar nach dem 17. Geburtstag bis zum 64. Altersjahr für Frauen, resp. 65. Altersjahr für Männer AHV-Beiträge. Die Beitragshöhe ist vom Einkommen abhängig. Bei Angestellten bezahlt der Arbeitgeber die Hälfte der Beiträge.
Nichterwerbstätige (z.B. Studenten) bezahlen vom 1. Januar nach dem 20. Geburtstag Beiträge. Die Beitragshöhe richtet sich dabei nach dem Vermögen und Einkommen.
Bei Ehepaaren mit nur einem erwerbstätigen Ehepartner, gelten die Beiträge als bezahlt, wenn der erwerbstätige Ehepartner den doppelten Mindestbeitrag einbezahlt hat.

Welche Leistungen bezahlt die AHV?
Frauen und Männer im Rentenalter erhalten von der AHV eine Altersrenten ausbezahlt. Die Höhe liegt derzeit zwischen CHF 1175.00 und höchstens CHF 2350.00 und hängt von dem durchschnittlich erzielten Erwerbseinkommen sowie der Anzahl Beitragsjahre ab.
Daneben erhalten Witwen, Witwer und Waisen eine sogenannte Hinterlassenenrente. Schliesslich werden unter bestimmten Voraussetzungen Hilflosenentschädigungen und Beiträge an Hilfsmittel bezahlt.

Wir empfehlen Ihnen genau abzuklären, wie und in welchem Umfang Sie beitragspflichtig sind. Nicht bezahlte Beiträge führen zu Lücken und enden in einer tieferen Rente.
Bei unselbständig Erwerbstätigen ist der Arbeitnehmer zuständig, er kann Sie auch mit den nötigen Informationen versorgen. Bei selbständig Erwerbstätigen kann die sogenannte Ausgleichskasse im Kanton Informationen erteilen. Die Ausgleichskasse ist für den Einzug der Beiträge im jeweiligen Kanton zuständig.

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