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Altervorsorge in der Schweiz

Nachfolgender Artikel legt die Eigenschaften und Besonderheiten der Schweizer Altersvorsorge dar. Auch Zugezogene bezahlen Zeit ihrer Erwerbstätigkeit in der Schweiz in das Vorsorgesystem ein und können nach Erreichen des Rentenalters vom gut ausgebauten Pensionssystem profitieren. Die Schweiz gilt als Land mit einer der höchsten Lebensqualitäten weltweit. Was spricht dagegen, die Zeit nach getaner Arbeitstätigkeit hier zu verbringen?

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Drei Säulen der Altersvorsorge
Die Schweizer Altersvorsorge basiert auf dem sogenannten Drei-Säulen-Prinzip. Die erste Säule wird von der AHV und der Invalidenversicherung (IV) in Verbindung mit den Ergänzungsleistungen gebildet. Die erste Säule deckt den Existenzbedarf und ist obligatorisch. Die Pensionskasse oder auch berufliche Vorsorge genannt, bildet die zweite Säule. Diese ist ebenfalls obligatorische und soll den gelebten Standard während der Arbeitstätigkeit auch im Rentenalter weiter ermöglichen. Schliesslich bildet die sogenannte freiwillige Selbstvorsorge die 3. Säule.
Alle Säulen zusammengenommen sollen somit die gewohnte Lebensfortführung auch im Pensionsalter ermöglichen.

Die AHV und IV
Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) und die Invalidenversicherung (IV) zusammen mit den Ergänzungsleistungen (EL) ist der wichtigste Pfeiler der sozialen Vorsorge. Die AHV hilft Ihnen den wegen Alters oder Tod (z.B. eines Ehepartners) zurückgehenden oder wegfallenden Arbeitsverdienst zu decken. Die IV deckt die Vermögenseinbusse die aufgrund einer Invalidität entsteht ab. Schliesslich sind die Ergänzugsleistung dazu da, Leistungen bist zum Existenzminimum sicherzustellen
Die Solidarität unter den Generationen (Generationenvertrag) bestimmt das System der AHV. So bezahlt sets die erwerbstätige Generation die aktuellen Renten der Bevölkerung in Rente.
Weiterführende Informationen finden Sie auf der Internetseite der Alters- und Hinterlassenenverischerung

Die berufliche Vorsorge
In der beruflichen Vorsorge, resp. Pensionskasse sind sind alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer versichert, die bereits in der 1. Säule versichert sind und ein Einkommen von mindestens 21’150 Franken pro Jahr ausweisen (Stand: 2014). Die Versicherungsunterstellung beginnt mit Anrtitt einer Erwerbstätigkeit (obligatorische Versicherung). Selbständigerwerbende sind nicht obligatorisch bei einer Pensionskasse versichert. Ebenfalls werden Erwerbstätige mit einem befristeten Arbeitsvertrag von höchstens drei Monaten nicht unterstellt. Solche Personen können jedoch unter Umständen freiwillige Beiträge leisten.
Weiter führende Informationen zur beruflichen Vorsorge finden Sie auf der Seite des Bundesamtes für Sozialversicherungen.

Die Selbstvorsorge
Schliesslich ermöglicht Ihnen die dritte Säule des Vorsorgesystems die freiwillige Selbstvorsorge. Die dritte Säule dient dazu Ihren individuellen Lebensstandard abzusichern und Einkommenslücken zu schliessen, welche die ersten beiden Säulen nicht füllen konnten. Die private Vorsorge wird von Bund und Kantonen mit Steuervergünstigungen gefördert.

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